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Gerontopsychiatrische Abteilung

Es finden Einzel- und Gruppengespräche statt, die Patienten nehmen daneben an der Ergotherapie, Krankengymnastik und Musik-/Mototherapie teil. Vor allem bei hirnorganisch deutlich beeinträchtigten Patienten muß auf sogenannte non-verbale Therapieverfahren Wert gelegt werden. Daneben existiert ein Trainingsprogramm, um die im Alter zunehmend eingeschränkte Hirnleistung durch gezielte Wahrnehmungsübungen wieder vermehrt anzuregen und dadurch geistige und soziale Fähigkeiten so lange wie möglich zu erhalten (soziales und kognitives Training).

Für Suchtkranke werden spezifische Motivationsgruppen angeboten i. S. des sog. "qualifizierten Entzugs". Für depressiv Erkrankte wird neben der psychotherapeutischen Einzel- und Gruppenbehandlung ein strukturiertes Aktivierungsprogramm vorgehalten.

Eine wichtige Aufgabe ist auch die Erhaltung der Selbständigkeit älterer Patienten, die gezielt trainiert werden kann, um Lebensqualität zu erhalten und Pflegebedürftigkeit so lange als möglich zu verhindern.

Ziel der Behandlung ist immer die Entlassung in die bisher gewohnte Umgebung. In den regelmäßig arbeitenden Angehörigengruppen wird die Entlassung durch konkreten Informationsaustausch vorbereitet.

Die beiden halbgeschlossenen Stationen arbeiten sektorisiert, d.h. alle Patientinnen und Patienten einer bestimmten Region werden auf der dafür zuständigen Station aufgenommen. Dies hat u.a. den Vorteil, daß die Kontakte zwischen Krankenhaus und den Einrichtungen am Wohnort, die die Patientinnen und Patienten weiter betreuen (z.B. Altenpflegeheime, Tagesstätten, mobile Hilfsdienste, Hausärzte etc.) eng und konstant bleiben.

Die offene Station A 1 versorgt alle Patienten, die aufgrund ihrer körperlichen Gesamtsituation eines hohen Pflege- und Betreuungsgrades bedürfen.

Die ebenfalls offene Station A 3 versorgt Patienten, bei denen die psychische Erkrankung ganz im Vordergrund steht und die ihren Alltag weitgehend selbständig gestalten können, hier werden überwiegend depressiv erkrankte Patienten behandelt.

Neben dem o.g. Behandlungsprogramm ist häufig die soziale Situation zu klären: Viele alte Menschen leben allein und bedürfen - ebenso wie ihre Angehörigen - der Beratung über ambulante Hilfsmöglichkeiten einschließlich der Leistungen aus der Pflegeversicherung. Diese Beratung leistet der Sozialdienst der Abteilung, der auch Hausbesuche zur Klärung der Situation vor Ort mit den Patienten durchführt.

Ca. 70% unserer Patienten werden nach der Behandlung in der Klinik wieder nach Hause entlassen, aber auch bei der oft notwendigen Übersiedlung in ein Altenpflegeheim sind wir selbstverständlich behilflich.

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Haus Alsenztal

  • Station A 1
    Tel.: 06731 50-1287
  • Station A 2
    Tel.: 06731 50-1284
  • Station A 3
    Tel.: 06731 50-1281
  • Station A 4
    Tel.: 06731 50-1280