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Mehr Plätze für Auszubildende

04.11.2010, Rheinhessen-Fachklinik schafft neue Stellen / Enge Zusammenarbeit mit DRK-Krankenhaus

Seit Jahren kooperieren die Alzeyer Rheinhessen-Fachklinik (RFK) und das Alzeyer DRK-Krankenhaus erfolgreich in Sachen Ausbildung. Ihre theoretischen Stunden absolvieren die jungen Frauen und Männer aus beiden Kliniken an der Krankenpflegeschule auf dem RFK-Gelände. Die praktische Seite ihres künftigen Berufs lernen sie auf den verschiedenen Stationen beider Häuser kennen. Um Interessenten, ob nach Schulabschluss oder als Wiedereinsteiger nach der Familienpause, über die pflegerischen Berufe zu informieren, findet am Montag, 22. November, 18 Uhr, im Tagungszentrum der RFK eine Veranstaltung statt.

Gruppen sollen überschaubar bleiben
Sowohl Pflegedirektorin Monika Maletzki-Wolf vom DRK-Krankenhaus als auch Pflegedirektor Frank Müller von der RFK werden Rede und Antwort stehen. Die Leitende Lehrerin für Pflegeberufe an der Krankenpflegeschule, Christiane Schwarz-Große, ist ebenfalls anwesend und gibt Auskünfte. Jedes Jahr wird die RFK künftig insgesamt 40 Auszubildende neu beschäftigen, „damit die Gruppen überschaubar bleiben, stellen wir ab 2011 zum 1. April und zum 1. Oktober jeweils 20 Personen ein“, informiert Frank Müller. Das DRK-Krankenhaus offeriert wie bisher jedes Jahr acht Plätze für Lehrlinge, so dass dort insgesamt 24 Stellen für Azubis existieren - die je drei Jahre lernen. Die RFK hält 40 Stellen pro Ausbildungsjahr vor, insgesamt 120. „Seither waren es insgesamt nur 90 Plätze gewesen“, erklärt Frank Müller. Wegen des Fachkäftemangels und des demographischen Wandels tut die Aufstockung der Stellenzahl Not.

Gute Chancen auf Übernahme
„Nach Abschluss der drei Jahre bestehen beste Chancen, von uns übernommen zu werden“, betonen sowohl Frank Müller als auch seine Kollegin Monika Maletzki-Wolf. Um die 600 (RFK), beziehungsweise 150 (DRK) Beschäftigten im Bereich der Pflege zu halten, tun beide Arbeitgeber viel. Es gibt umfangreiche Weiterbildungskataloge und Aufstiegschancen, attraktive Arbeitszeitmodelle und eine gute Infrastruktur inklusive Schwesternwohnheim und Gesundheitsförderung. Die RFK baut eine betriebseigene Kindertagesstätte, sie offeriert eine Teilzeitausbildung in der Krankenpflege, die etwa junge Mütter absolvieren können. Weitere Beispiele: Wer seine dreijährige Ausbildung plus zwei Jahre Berufserfahrung hinter sich hat, kann eine Weiterbildung in psychiatrischer Fachkrankenpflege machen. Wer sich nach der Lehre am DRK-Krankenhaus der DRK-Schwesternschaft anschließen will, den vermittelt diese gern weiter an Kliniken in ganz Deutschland - die Arbeitsmöglichkeiten sind vielfältig. Ein Bachelor of Science-Studium an der katholischen FH in Mainz können die Krankenpfleger der RFK ausbildungsintegriert absolvieren, eventuell danach noch einen Masterabschluss anschließen. „Diese Berufe sind natürlich mit Belastungen verbunden“, wollen beide Pflegedirektoren nicht verhehlen. Sowohl physisch als auch psychisch kann die Tätigkeit in der Krankenpflege anstrengend sein.

Andererseits werden Tariflöhne gezahlt, die im Vergleich ordentlich ausfallen: 819 Euro im ersten Lehrjahr, 881 im zweiten und 981 im dritten. Nach der Ausbildung erhält ein lediger Berufsanfänger ohne Kind durchschnittlich 1 350 Euro netto. Wer Zusatzqualifikationen erwirbt, verdient mehr.

Allgemeine Zeitung, 4. November 2010

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