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EX-IN Genesungsbegleiter / Peer-Counceling

EX-IN ist in Rheinland-Pfalz angekommen. Die Rheinhessen-Fachklinik und ihre angeschlossenen Kliniken binden seit 2013 Genesungsbegleiter in ihre individuellen Behandlungsprogramme als Beschäftigte für ihre Patienten ein.    

EX-IN ist eine Abkürzung für EXperienced INvolvement und heißt wörtlich übersetzt „Einbezogenheit der Erfahrung“ oder auch „Experten aus Erfahrung“. 

Als EX-IN-Erfahrungsexpert/In können Psychiatrie-erfahrene  Menschen ihre besondere Bewältigungskompetenz für die eigene Weiterentwicklung, für eine stärkere Tätigkeit in der Selbsthilfe oder als berufliche Kompetenz bei Genesungsbegleitung, Fachkraftausbildung oder -beratung einsetzen.

Genesungsbegleiter sind selbst Betroffene von seelischen Erschütterungen und begegnen Menschen in aktuellen psychischen Krisen, aufgrund ihrer eigenen, oft gleichartigen Erfahrungen auf einer besonderen Augenhöhe. Sie geben damit nicht nur Hoffnung und Zuversicht, sondern treten den sichtbaren Beweis an, dass trotz schlimmster Krisen auch mit den Einschränkungen durch die Erkrankung ein befriedigendes, hoffnungsvolles und aktives Leben geführt werden kann. Der Ansatz, neben der klinischen Recovery nun auch die persönliche Recovery in das Behandlungsprogramm einzuführen, beinhaltet die Entwicklung einer neuen Bedeutung und eines neuen Sinns im Leben, während man über die katastrophalen Auswirkungen der psychischen Erkrankung hinauswächst.

Durch dieses innovative Angebot greift die Rheinhessen-Fachklinik Alzey aktuelle Entwicklungen auf, die davon ausgehen, dass der Austausch mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie die Betroffenen selbst, erheblich zur Genesung („Recovery“) beitragen kann.

Vorteile des Peer-Counceling:

  • Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung können aufgrund der eigenen Geschichte Gefühle und Stimmungen viel besser nachvollziehen.
  • Sie wissen, was ihnen geholfen hat.
  • Sie wissen, was ihnen nicht geholfen hat.
  • Sie sind den Weg bereits gegangen, den die Erkrankten noch vor sich haben.
  • Sie geben ein positives Beispiel und zeigen Wege aus der Ausweglosigkeit.
  • Sie helfen, die Krankheit zu akzeptieren und zeigen, wie man mit der Krankheit leben kann.
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